Ausgehend von zunehmendem Stadtwachstum, zunehmender Dichte und der geforderten Innenentwicklung wurde das Thema „Gesundheit in der Stadt“ in dem Forschungsprojekt aufgearbeitet. Der Anspruch einer fortgesetzten Innenentwicklung muss sich dabei an Umweltqualität, Gesundheit und Sozialverträglichkeit messen. Konflikte rühren aus der begrenzten Flächenverfügbarkeit, umweltbelastenden städtischen Funktionen (insbesondere Verkehr) und den damit einhergehenden Nutzungskonkurrenzen, denn Dichte und Nähe bringen Beeinträchtigungen u.a. gesundheitlicher Art mit sich. Die Faktoren sind dabei vor allem Lärm, Luftqualität, Belichtung, Hitze, Frei- und Grünflächenausstattung.
Ausgewählte Ergebnisse: Kommunen (insbesondere Großstädte) sind konzeptionell bereits gut aufgestellt. Sie konzentrieren sich vor allem auf die Ebene des Stadtteils bzw. des Stadtquartiers, um dort ressortübergreifend und integriert Entwicklungen voranzubringen. Formelle Instrumente wie der Flächennutzungsplan (zusammen mit dem Landschaftsplan) werden bereits genutzt, um damit die Rahmenbedingungen für eine gesundheitsbewusste Stadtentwicklung auf gesamtstädtischer Ebene zu definieren. Am Beispiel zweier Berliner Bezirke konnte dargestellt werden, wie kleinräumige Analysen (rasterbasiert) Problemstellungen innerhalb der Untersuchungsgebiete sichtbar machen, was die praktische Umsetzung konkreter Maßnahmen unterstützen kann.
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