Online-Veranstaltungsreihe: Modelle für Wohnen und Betreuung älterer Menschen auf dem Land (Anmeldefrist bis 23. September 2022)

Selbstbestimmtes, gemeinschaftliches Wohnen älterer Menschen im ländlichen Raum hat sich in den letzten Jahrzehnten immer stärker etabliert. Die Gründe hierfür sind vielfältig – während es den einen darum geht, nicht alleine und möglichst in bekannten, gewachsenen Strukturen alt zu werden, ist anderen das soziale Miteinander, die Überschaubarkeit der Einrichtung, eine gegenseitige Unterstützung oder eine frei wählbare, abgestufte ambulante Betreuung vor Ort wichtig. Für viele Senior*innen scheint der Bauernhof ein besonders reizvoller Ort zum Altwerden zu sein – die Nachfrage nach entsprechenden Wohn- oder Betreuungsmöglichkeiten scheint ungebrochen. Für landwirtschaftliche Betriebe stellt diese Entwicklung eine interessante Chance dar, aktiv zu werden und ein zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften. Die Möglichkeiten eines Engagements in diesem Bereich sind vielfältig – sie können beispielsweise aus einer einfachen Vermietung von Wohnraum, einem Wohn-Pflege-Angebot auf dem Bauernhof, dem Angebot von tagesstrukturierenden Maßnahmen oder einer Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden oder Hilfeorganisationen bestehen. Darüber hinaus ist die Um- oder Nachnutzung vorhandener, leerstehender Gebäude sinnvoll und kann dazu beitragen, ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten und in Wert zu setzen. Für ländliche Kommunen können diese Angebote im Ort zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Daseinsvorsorge darstellen.

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