Fortbildung: Einsamkeitssensibles Handeln in sozialen Berufen - Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.

Einsamkeit ist ein weit verbreitetes, aber oft schwer erkennbares Phänomen, das Menschen in allen Lebensphasen betrifft – von der Jugend über das Erwachsenenalter bis ins hohe Alter. Sie entsteht nicht nur aus individuellen Umständen, sondern im Zusammenspiel mit sozialen Ungleichheiten, biografischen Übergängen und institutionellen Rahmenbedingungen. Einsamkeitsbelastungen haben weitreichende individuelle, aber auch gesellschaftliche Konsequenzen: Einsame Menschen erkranken häufiger, sterben früher, fühlen sich aber auch häufiger von sozialen und demokratischen Prozessen entkoppelt, beteiligen sich seltener und haben insgesamt geringere Teilhabechancen. Einsamkeit ist daher mehr als ein individuelles Problem.

Die Fortbildung vermittelt praxisnah, wie Einsamkeit in unterschiedlichen Lebenslagen entsteht, wie sie erkannt werden kann und welche Ansatzpunkte es gibt, ihr im beruflichen Alltag sozialer Berufe wirksam zu begegnen. Ziel ist die Entwicklung einer einsamkeitssensiblen professionellen Haltung sowie konkreter Handlungsstrategien für unterschiedliche Arbeitsfelder.

Zielgruppen
• Fachkräfte der Sozialen Arbeit (alle Handlungsfelder)
• Mitarbeitende in Bildung, Betreuung und Pflege
• Akteur:innen der Quartiers- und Gemeinwesenarbeit
• Fachkräfte der Engagement- und Demokratieförderung
• Kommunale Verwaltung und soziale Dienste

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So erreichen Sie uns

Beratungsstelle zur kommunalen Quartiersentwicklung
in Sachsen-Anhalt (BEQISA)
Breitscheidstraße 51
39114 Magdeburg 

Telefon 0391 886 46 15 
E-Mail info(at)beqisa(dot)de