An der Aufgabe der Stärkung und Weiterentwicklung einer demokratischen Kultur wirken eine Vielzahl gesellschaftlicher Akteure auf unterschiedlichen Ebenen mit – etwa mit sozialräumlichen oder organisationsbezogenen Ansätzen. Die ländlichen oder strukturschwachen Räume sind besonders gefordert, weil sie von Strukturwandel, De-Industrialisierung, Entleerung von Landstrichen, Abwanderung insbesondere von jungen Menschen und Armut oft besonders betroffen sind. Das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ unterstützt in diesem Zusammenhang insbesondere Verbände und Vereine: nach innen, indem sie etwa ihre Strukturen teilhabe- und beteiligungsorientiert weiterentwickeln, aber auch über die eigenen Grenzen hinaus, da Verbände und Vereine, gerade in ländlichen, strukturschwachen Räumen eine wichtige Funktion für das lokale Gemeinwesen haben.
Die geförderten Verbände und Vereine sollen somit einen aktiven Beitrag zur Stärkung eines demokratischen und vielfältigen Miteinanders leisten, allen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegentreten und die Weichen dafür stellen, dass sich Menschen unabhängig von Herkunft, Weltanschauung, sozialem Status oder Lebensentwurf in Vereinen engagieren können.
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