Die Sicherstellung von Mobilität in ländlichen Räumen ist eine Grundvoraussetzung für Daseinsvorsorge, gleichwertige Lebensverhältnisse und gesellschaftliche Teilhabe. In ländlichen Räumen gibt es häufig keinen flächendeckenden öffentlichen Personennahverkehr und es besteht oft eine hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr. Angepasste Mobilitätslösungen für ländliche Räume werden sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland gesucht und umgesetzt.
In diesem Projekt wurden 29 Länder in Europa auf ihre jeweiligen Ansätze zur Förderung ländlicher Mobilität untersucht. Daraufhin wurden fünf Länder mit erfolgreich umgesetzten Maßnahmen identifiziert (Belgien, Frankreich, Irland, Österreich und die Schweiz) in denen Detailanalysen von Maßnahmen erstellt und Interviews mit Expertinnen und Experten geführt wurden.
Die Analyse der in den fünf untersuchten Ländern umgesetzten Maßnahmen verdeutlicht, dass verbesserte ländliche Mobilität eine Kombination aus klaren Strategien, verbindlichen Standards, dauerhafter Finanzierung und lokaler Umsetzung erfordert.
In der Publikation werden die Ansätze und ausgewählte Maßnahmen der fünf Beispielländer vorgestellt und deren mögliche Übertragbarkeit auf den deutschen Kontext geprüft.
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